SPD lehnt diesjährigen Voß-Preisträger ab

8 Kommentare
 

Stellungnahme der SPD-Fraktion im Stadtrat Otterndorf.

Den diesjährigen Voß-Preisträger Henryk M. Broder, traditionell durch eine unabhängig vom Stadtrat Otterndorf arbeitende Jury bestimmt, kann die SPD-Fraktion nicht akzeptieren. Der Journalist, Publizist und Autor erweist sich nach den Ausführungen des Publizisten Michael Miersch (bisher u.a. „Autorenblog Achse des Guten“) als AfD- und Pegida-Sympathisant und wirbt unverhohlen für Verständnis den Pegida-Anhängern gegenüber.

Broders provokante Aufzeichnungen und Verunglimpfungen nationaler wie internationaler Persönlichkeiten aus Politik, Kirche, Medien etc., der beispielsweise die evangelische Theologin Margot Käßmann als Rassistin verleumdet, erweisen sich als verbaler Sprengstoff und Spaltpilz in der Gesellschaft.

Angesichts des Rückzugs der WESPA als Sponsor des Voß-Preises, was dem diesjährigen Wahlergebnis Broder geschuldet sein dürfte, ist die Stadt Otterndorf nun gehalten, das Preisgeld von 10.000 Euro aus dem Haushalt zur Verfügung zu stellen. Dies wurde in der letzten Sitzung des Verwaltungsausschusses mit den Stimmen der CDU/FDP-Mehrheitsfraktion beschlossen. Die SPD votierte mit einem unmissverständlichen Nein.

 

 

8 Kommentare zu SPD lehnt diesjährigen Voß-Preisträger ab

1

Keis, Michael

am um 13:14 Uhr

 

Die Kommentare hetzen und wettern, und behaupten zum Teil, SPD gewählt zu haben. Ich wähle SPD und erkenne in den Kommentaren nur rechte Hetzer. Wer behauptet H. M. Broder wäre kein umstrittener Journalist, verleugnet seine Kritiker. Weil Herr Broder Jude ist, hätte er das nicht verdient (M.E). Dazu nur soviel: Ich bin Christ und doch Atheist und ich habe Frau Merkel, die CDU, die AfD und jedemenge Idioten nicht verdient. Darüber regt sich keiner auf. Der Herr Broder hat es gut, die Kommentatoren haben Mitleid mit ihm. Schade, ich nicht. Herr Broder braucht kein Mitleid. Wer austeilen kann, verträgt auch mal etwas Kritik!

2

Franz Bruchmann

am um 09:15 Uhr

 

Wie weit geistig unten durch sind Sie eigentlich?
Eine demokratische Partei (oder etwa nicht) akzeptiert eine demokratische Entscheidung nicht.
Anderssdenkende zu diffamieren hatten wir schon, letztmalig eigentlich abgeschafft 1989.
Sind 17 % immer noch zuviel?

3

Franz Bruchmann

am um 09:14 Uhr

 

Wie weit geistig unten durch sind Sie eigentlich?
Eine demokratische Partei (oder etwa nicht) akzeptiert eine demokratische Entscheidung nicht.
Anderssdenkende zu diffamieren hatten wir schon, letztmalig eigentlich abgeschafft 1989.
Sind 17 % immer noch zuviel?

4

Bodo Gideon Riethmüller

am um 13:23 Uhr

 

Besteht die SPD nur aus Schwachköpfen. So dumm kann doch keine Partei sein,eine Juden, einen ehrlichen , aufrechten Menschen in die rechte Ecke zustellen, das ist menschenverachtend und zu tiefst bösaritig. Broder hat anderere Ansichten und Meinungen
als die SPD . Deshalb die Hexenjagt?! Ich hoffe, die Menschen werden erkennen, wie erbärmlich diese Partei mit anders denkenden Menschen umgeht.

5

Hans-Georg Pott

am um 20:21 Uhr

 

So gräbt die SPD am eigenen Grab. Oder an dem einer freien offenen Gesellschaft. Wenn auch nur ein Ortsverein: auch er trägt ein Scherflein bei, die freie Meinungsäußerung in diesem Land zu untergraben.
Ein ehemaliger SPDler.

6

Dr. Michael Vielhaber

am um 17:38 Uhr

 

An die Jury: Bleiben Sie stark!
An die SPD - machen Sie weiter so, auch 17% (Sonntagsfrage GMS vom 27.04.) sind noch zu viel!
An Herrn Broder: Herzlichen Glückwunsch, zum Preis sowie den Reaktionen darauf!
An alle: Es riecht nach Kulturkampf, nicht wahr ...

PS.
Schon unterschrieben?
https://www.erklaerung2018.de/

7

Suri Kusch

am um 13:31 Uhr

 

Ich schäme mich zutiefst für Deutschland. Es ist gruselig.

8

Ursula Meurer

am um 13:14 Uhr

 

Dies ist an Dummheit und Dreistigkeit kaum noch zu überbieten - nie wieder SPD


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Selbstverständlich beachten wir die Vorschriften des Datenschutzes.
Hier geht es zur Datenschutzerklärung.

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.